Denkmalgeschützte Kirche mit Renson-Wärmepumpen energetisch modernisiert
Bestehende Fußbodenheizung bildet die Basis für eine nachhaltige Zukunft
Die Immanuelkirche in Ermelo hat einen wichtigen Schritt in Richtung einer nachhaltigen Zukunft gemacht. Die bestehende gasbetriebene Heizungsanlage wurde durch eine moderne Wärmepumpenanlage von Renson. Dank der 2006 installierten Fußbodenheizung konnte das vorhandene Wärmeabgabesystem weiterverwendet werden. So ließ sich das denkmalgeschützte Gebäude ohne umfangreiche bauliche Eingriffe energetisch modernisieren. Ausgeführt wurde die Anlage von Meddens & Van Ree, einem Unternehmen der Pronk Groep.
INSTALLATIONSTECHNIK: Meddens & Van Ree, ein Unternehmen der Pronk Groep
PRODUKT: Wärmepumpe Arean 22S
„Ein Bestandsgebäude ist natürlich immer eine Herausforderung“, erklärt Jonathan van der Heiden, Projektleiter bei Meddens & Van Ree. „Das Wasser einer Wärmepumpe lässt sich nicht ohne Weiteres durch jede bestehende Anlage leiten. Herkömmliche Gasheizkessel liefern Wasser mit hoher Temperatur, während Wärmepumpen mit größeren Wassermengen bei niedrigeren Temperaturen arbeiten. In der Immanuelkirche bot die vorhandene Fußbodenheizung glücklicherweise eine hervorragende Grundlage für diese energetische Modernisierung.“
Dieses Projekt unterstreicht die Flexibilität unserer Lösungen für Neubauprojekte ebenso wie für Renovierungen.
Pieter van Loon, Country Manager Niederlande
Renson-Lösung für ein besonderes Gebäude
Für die Immanuelkirche fiel die Wahl auf zwei Renson Arean 22S Wärmepumpen in Kaskadenschaltung. Die Wärmepumpen übernehmen die Beheizung des Gebäudes und werden über die Brain- und HLK-Module von Renson gesteuert.

Pieter van Loon, Country Manager Niederlande bei Renson, erklärt, wie vielseitig Wärmepumpentechnologie mittlerweile eingesetzt werden kann. „Dieses Projekt unterstreicht die Flexibilität unserer Lösungen für Neubauprojekte ebenso wie für Renovierungen. Gerade bei Bestandsgebäuden wird häufig angenommen, dass eine energetische Modernisierung kompliziert ist. Die Immanuelkirche zeigt, dass sich bestehende Wärmeabgabesysteme, sofern sie geeignet sind, hervorragend mit moderner Wärmepumpentechnologie kombinieren lassen. So wird ein charakteristisches Gebäude zukunftssicher gemacht, ohne seinen bestehenden Charakter zu beeinträchtigen.“
Die bisherige Warmluftheizung bleibt als Back-up-System in der Kirche erhalten. Die Fußbodenheizung, die von den Renson-Wärmepumpen gespeist wird, übernimmt künftig die Funktion der Hauptheizung.

Geräuscharm, effizient und benutzerfreundlich
Ein wichtiger Vorteil der gewählten Renson-Lösung ist der niedrige Geräuschpegel. Die beiden Außeneinheiten wurden hinter dem Kirchengebäude aufgestellt und arbeiten nahezu geräuschlos. „Der genaue Standort spielt eigentlich kaum eine Rolle“, erklärt Van der Heiden. „Diese Wärmepumpen sind nämlich besonders geräuscharm. Das ist ein großer Vorteil dieses Anlagentyps, insbesondere bei einem Projekt wie diesem, bei dem Komfort und Ruhe wichtig sind.“
Neben dem Komfort stand auch die Benutzerfreundlichkeit im Mittelpunkt. Über das Online-Verwaltungssystem erhält der Kirchenverwalter Einblick in den Betrieb der Anlage und kann die Einstellungen bei Bedarf anpassen.
Die Anlage lässt sich immer besser auf die tatsächliche Nutzung des Gebäudes abstimmen. Das trägt nicht nur zum Komfort, sondern auch zu einem effizienten Betrieb des Systems bei
Jonathan van der Heiden, Projektleiter bei Meddens & Van Ree
Zusammenarbeit und maßgeschneiderte Lösung
Für Renson ebenso wie für Meddens & Van Ree ist dieses Projekt ein gelungenes Beispiel dafür, wie Zusammenarbeit zu einer passenden Lösung führt.
„Unsere Erfahrung mit Wärmepumpen und nachhaltigen Anlagen hat dabei sicherlich geholfen“, erklärt Van der Heiden. „Darüber hinaus konnten wir während der Planungs- und Ausführungsphase auf die Unterstützung von Renson zählen. Durch die Bündelung von Wissen und Erfahrung haben wir eine Anlage realisiert, die zur Nutzung, zur Größe und zum Charakter der Kirche passt.“
Auch für Renson verdeutlicht das Projekt die Chancen, die die energetische Modernisierung von Bestandsgebäuden bietet.

„Wir stellen immer häufiger fest, dass Organisationen nach nachhaltigen Alternativen zu herkömmlichen Heizsystemen suchen“, sagt Van Loon. „Dieses Projekt zeigt, dass Wärmepumpen auch in Bestandsgebäuden eine hervorragende Lösung sein können, wenn Technik, Planung und Ausführung gut aufeinander abgestimmt sind.“
Nachhaltiges Kulturerbe
Mit der neuen Anlage verfügt die Immanuelkirche über ein zukunftssicheres Heizsystem, das den Energieverbrauch und die CO₂-Emissionen deutlich reduziert. Gleichzeitig bleibt der Komfort für die Besucher erhalten.

Für die beteiligten Partner ist das Projekt ein gelungenes Beispiel dafür, wie moderne Wärmepumpentechnologie zur energetischen Modernisierung von Bestandsgebäuden beitragen kann, ohne dass charakteristische Merkmale verloren gehen.